Livekonzert aus der Mailänder Scala fällt aus
Claudio Abbado erkrankt

(Redaktion/ATV) Claudio Abbado sollte nach 17 Jahren wieder ein Konzert an der Mailänder Scala dirigieren. Drei Wochen vor seinem 77. und einen Monat vor Gustav Mahlers 150. Geburtstag hatte Abbado für seine Rückkehr nach Mailand ein Werk gewählt, das symbolträchtiger nicht sein konnte: Gustav Mahlers sogenannte „Zweite“, die Auferstehungssymphonie. Das Konzert sollte am Sonntag, den 6. Juni 2010, 19 Uhr live auf ARTE ausgestrahlt werden. Soeben erreichte uns die Nachricht, dass Claudio Abbado in ein Krankenhaus in Deutschland eingeliefert wurde und somit das geplante Konzert in Mailand ausfällt.
Europakonzert 2009 - live aus Neapel

Das traditionelle Europakonzert der Berliner Philharmoniker wird dieses Jahr aus Neapel übertragen. Die Berliner Philharmoniker - dieses mal mit dem Dirigenten Riccardo Muti - spielen am 1. Mai im Teatro di San Carlo Verdis Ouvertüre zu "La Forza del Destino", Schuberts große C-Dur-Symphonie und einen Liederzyklus des italienischen Komponisten Giuseppe Martucci (1856-1909). Solistin ist die aus Litauen stammende Sopranistin Violeta Urmana. Das Konzert wird live am 1. Mai um 11.00 Uhr in der ARD übertragen. Zu den Kameramännern des Teams von Euroarts gehört wieder Andreas Splett vom ATV-Studio Halle.
The Dresden Soul-Symphony
 
Fotos: Andreas Splett / Marlies Splett
Ein Musik-Event der Besonderen Art: Die Soul-Symphonie, aufgezeichnet im April dieses Jahres im alten Schlachthof in Dresden mit Soulgrößen wie Joy Denalane. Das MDR Fernsehen sendet die Aufzeichnung des Konzertes am 14. Dezember 2008, 22.40 Uhr. Verantwortlicher Kameramann und Lichtdesigner war Andreas Splett vom ATV-Studio Halle. Die Konzertaufzeichnung ist auch als DVD erhältlich.
Sensationelle Live-Übertragung aus Nordkorea
Deutsche TV-Ausstrahlung live im Februar auf ARTE (meistgelesen)
Am 26. Februar 2008 gaben die New Yorker Philharmoniker ein weltweit beachtetes Konzert in Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas. Unter der Leitung des Chefdirigenten Lorin Maazel führte das amerikanische Orchester im East Pyongyang Grand Theatre u.a. Werke von Richard Wagner, Antonin Dvorak, George Gershwin und Leonard Bernstein auf.

Chefdirigenten Lorin Maazel beim Konzert in Pjöngjang Foto: Andreas Splett
Mehr Informationen und Bilder von diesem Ereignis aus Pjöngjang Nordkorea bitte hier klicken
Mambo in der Hauptstadt der Morde
TV-Produktion mit Gustavo Dudamel im venezuelanischen Caracas

„Die Aufzeichnung mit Simón Bolívar Youth Orchestra, dem Venezuelan Brass Ensemble und dem Alexis Cárdenas Violin & Ensemble unter der Leitung von Gustavo Dudamel muss bis 21 Uhr beendet sein“ – so der dringende Hinweis an das deutsche TV-Team, da nach dieser Zeit die Zahl der Morde in Caracas erheblich ansteigt. Die Sicherheit des Ensembles geht vor und es ist Sonntag. Die Zahl der Mordfälle an den Wochenenden in Caracas beläuft sich auf 40 … mal mehr und mal weniger. Die Menschen sterben und in den örtlichen Zeitungen liest man nur wenig darüber.

Nur wenige Stunden vor unserer TV-Aufzeichnung des Silvesterkonzertes für ARTE hörten wir von einem Mord in Caracas an einem Taxifahrer, der vermutlich von Polizisten erschossen wurde. Dieser Taxifahrer sollte einen Tag später wegen einer Korruptionsaffäre gegen Polizisten aussagen.
„Es lebe der Sozialismus“ und „Der Sozialismus wird siegen“ – lesen wir auf überdimensionalen Propagandaplakaten in der Stadt, in der die Menschen um ihr Überleben kämpfen, in der auch der Wahlkampf tobt und wo Benzin billiger als Wasser ist. „Propaganda hat in den Slums von Caracas guten Nährboden“, sagte ein Mann aus dieser Stadt dem Kameramann Andreas Splett vom ATV-Studio Halle auf dem Rückflug nach Deutschland. „Wir können hier mit niemand über politische Dinge reden und zu keinem Vertrauen haben, denn es könnte ein Spitzel sein. Die politischen Verhältnisse hier in Venezuela sind katastrophal und ich kann das Leben meiner Familie nicht mehr schützen und deswegen verlasse ich mit meiner Frau und meinen beiden Kindern dieses Land“, berichtete der Flüchtling.

Fotos: Andreas Splett
Auch aus Sicherheitsgründen wurde die Disposition der Euroarts Music-TV-Produktion auf einen Tag zusammengestampft. Erste Proben, Generalprobe und Konzertaufzeichnung - alles am Sonntag, 18. November 2007 in dem durch Sicherheitskräfte mehr schlecht als recht gesicherten Konzerthaus Centro de Acción Social por la Música Santa Rosa.
Um so erstaunlicher ist das Ergebnis der Bemühungen aller Beteiligten für dieses grandiose Konzert, das am 31. Dezember 2007 auf ARTE gesendet wird. Das Feuerwerk der Begeisterung dieses musikalisch gelungenen Abends wird sich zweifellos auf die Zuschauer am Bildschirm übertragen.
Umweltschäden in Griechenland - Schüler wollen etwas dagegen tun
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Die Folgen der Brandkatastrophe in Griechenland vom Sommer 2007: 2800 Quadratkilometer Wald und landwirtschaftliche Nutzfläche wurden zerstört, 16000 Menschen verloren ihr Obdach, zehntausende Tiere verendetet oder verloren ihre Lebensgrundlage. Ein Team des ATV-Studio Halle mit der Autorin Anett Wittich, dem Kameramann Andreas Splett und dem Tontechniker Matthias Krause drehten im Oktober dieses Jahres in Griechenland einen Beitrag im Auftrag der Auslandsredaktion des Mitteldeutschen Rundfunks. Schüler der deutschen Schule und ihre Lehrer in Athen beschäftigen sich mit der Umweltsituation nach den verheerenden Bränden und arbeiten daran, dass sich so eine Katastrophe nicht wiederholt.
Der Beitrag wurde am Sonntag, den 11. November 2007, im Auslandsmagazin "Windrose" des MDR Fernsehens gezeigt.
Dokumentarfilm „Juden in Halle“ hatte Premiere
Eine Produktion des ATV-Studio Halle

Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Zeit-Geschichte(n) e.V. – Verein für erlebte Geschichte - aus Halle, entstand ein Dokumentarfilm von Marlies und Andreas Splett über die Geschichte der Juden in der Stadt Halle. Die Premiere des vom ATV-Studio Halle produzierten Films fand am 12. September 2007 im ausverkauften halleschen Lux Kino statt. Trailer ansehen hier klicken
Die Autorin, Marlies Splett, über den Film: "In den letzten Jahren gab es zahlreiche Projekte in der Stadt, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten des Themas ‚Juden in Halle’ beschäftigt haben. Der Verein Zeitgeschichte(n) e.V. ist mit den Mitarbeitern dieser Projekte in Kontakt. So können über unsere eigenen Recherchen hinaus viele Details benannt und gezeigt werden, die zusammen mit den Aussagen der Zeitzeugen eine vielseitige und fundierte Darstellung ermöglichen. Halle wird dabei exemplarisch ausgewählt als ein Ort, an dem sehr viel geschehen ist. Die Stadt Halle hat sich 2003 dem Projekt „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig angeschlossen und den Verein Zeitgeschichte(n) mit der Gesamtleitung des Projektes für Halle beauftragt. Die Verlegung der ersten Stolpersteine vor den ehemaligen Wohnhäusern jüdischer Mitbürger im Mai 2004 fand eine große Resonanz, es entstanden weitere Kontakte und weitere Stolpersteine wurden verlegt. Dass die jüdische Gemeinde in Halle wächst, ist eine erfreuliche Entwicklung. Die neuen Gemeindemitglieder stehen allerdings vor dem Problem, keine Erinnerungen und kein Wissen über die Geschichte ihrer Gemeinde in unserer Stadt zu haben. Noch gibt es Zeitzeugen, die erzählen können. Auch deshalb ist es wichtig, mit Nachdruck an diesem Thema zu arbeiten. Für Sachsen-Anhalt wird ein Stück Geschichte der Region dargestellt und kann als Film auf vielfältige Weise in der politischen Bildungsarbeit eingesetzt werden".
Mehrsprachige DVD soeben erschienen...
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Brandenburgische Konzerte - TV-Produktion in Reggio Emilia

Am 21. April 2007 wurden im Theatro Valli im italienischen Reggio Emilia die Brandenburgischen Konzerte von J.S. Bach, gespielt vom Orchestra Mozart unter der Leitung von Maestro Claudio Abbado aufgezeichnet. Diese HD-Fernsehproduktion entstand durch die EuroArts Music International in Coproduktion mit ARTE/France. Das ATV-Studio Halle war vertreten durch den Kameramann Andreas Splett.
Premiere "Des Mannes Feld"
Filmprojekt "Des Mannes Feld" - ein Film über das Mansfeld von Wilhelm Bartsch und Andreas Splett. Premiere war am 14. Februar, 20 Uhr im ausverkauften Kino Lux in Halle.
LUX. Kino am Zoo, Seebener Straße 172, Hintereingang Zoo, Halle/Saale 06114, Telefon: (0345) 52 386-31 Telefax: (0345) 52 386-32
Der Film kann ab sofort als DVD über unser Bestellformular erworben werden. Der Preis beträgt 12,- € incl. Versandkosten.
Hier ist mehr über den Film zu erfahren


ZDF Gottesdienst aus Rom
Am Sonntag, den 15. Juli 2007, 9.15 Uhr übertrug das ZDF einen Gottesdienst aus dem Campo Santo in Rom. Einer der Kameramänner war Andreas Splett vom ATV-Studio Halle. Auf dem vatikanischem Gelände befindet sich ein deutscher Friedhof, der so genannte Campo Santo Teutonico. Dieser stammt aus der Zeit Karls des Großen. Um den Pilgern, die zur Kaiserkrönung nach Rom reisten, eine eigene Einrichtung zu schaffen, in der sie notfalls gepflegt werden konnten, richtete man in der Nachbarschaft der Peterskirche die 'schola francorum' ein. Zu der Anlage gehörte eine eigene Kirche, ein Hospiz und der Friedhof. Etwa 1450 gründeten Angehörige der Deutschen Gemeinde in Rom eine Bruderschaft für den Betrieb und Erhalt des Campo Santo. Diese Bruderschaft ist bis heute Eigentümer des Friedhofs. Mit ihr und deutschen Rompilgern feierte Kardinal Walter Kasper, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, den Sonntagsgottesdienst. Der Kardinal lebt seit 1999 in Rom. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Domchor der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter der Leitung von Domkapellmeister Prof. Frank Leenen.
Weitere Informationen erhalten sie auf dieser Internetseite.


Fotos: Andreas Splett
Silvesterkonzert mit Daniel Barenboim live aus Buenos Aires
Als am 31. Dezember, 23.35 Uhr Mitteleuropäischer Zeit auf ARTE das spektakuläre Musikereignis zum Jahreswechsel live aus Buenos Aires begann, war der hallesche Kameramann Andreas Splett vom ATV-Studio Halle mit verantwortlich für die Fernsehbilder aus der argentinischen Hauptstadt. Via Satellit konnten die Zuschauer von ARTE ein Fest der argentinischen Musik mit dem Orchester Estable del Teatro Colón unter Leitung von Daniel Barenboim miterleben. Barenboim, der in Argentinien geboren wurde, mit sieben Jahren dort sein erstes öffentliches Konzert gab, moderierte an diesem Abend selbst diese außergewöhnliche Silvestershow.

„Emmy“ für Paul Smacznys Filmprojekt über Daniel Barenboim
(Redaktion/ATV) In der Nacht zum Dienstag (21. November 2006) wurde Paul Smaczny, der seit dem Jahr 2000 das Projekt des israelischen Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim mit seinem West-Eastern Divan Orchester filmisch begleitet, in New York mit dem Emmy-Filmpreis ausgezeichnet. Smaczny erhielt den Preis für seinen Film „Knowledge is the Beginning“. Dieser Film dokumentiert in beeindruckender Art und Weise das Wachsen des Barenboim-Friedens-Projektes mit arabischen und jüdischen Musikern aus vielen Ländern. Andreas Splett vom ATV-Studio Halle hat einige wichtige Stationen dieses Projektes als Kameramann seit 6 Jahren begleitet. Ein Höhepunkt war das Live-Konzert am 21. August 2005 aus der palästinensischen Stadt Ramallah.
Foto: Andreas Splett
Das Foto zeigt Paul Smaczny zusammen mit Daniel Barenboim vor einem Konzert in Granada, das am 20. August 2006 live aus der Alhambra übertragen wurde. Ein weiterer Konzert-Höhepunkt war im Dezember 2007 eine TV-Übertragung direkt aus Argentinien mit dem Orchester Estable del Teatro Colón unter Leitung von Daniel Barenboim. Paul Smaczny war wieder Autor und verantwortlicher Produzent und der Kameramann Andreas Splett aus Halle, lieferte Bilder aus Argentinien für diese Live-Sendung.
Fernsehproduktion Händeloper "Teseo"

"Teseo" ist eine Produktion von Digital Images in Coproduktion mit dem MDR, aufgezeichnet im Juli 2004 im Schlosstheater Neues Palais in Potsdam. Lichtsetzender Kameramann und TV-Berater war Andreas Splett vom ATV-Studio Halle. Sendung im MDR: 25.10.2005, 00:25 Uhr (125 min) 2.-5. Akt Darsteller: Martin Wölfel (Egeo) Jacek Laszczkowski (Teseo) Maria Riccarda Wesseling (Medea) Sharon Rostdorf-Zamir (Agilea) Jacek Laszczkowski (Teseo) Sharon Rostdorf-Zamir (Agilea) Regie: Axel Köhler
Konzert-Gala - Livesendung - ein Höhepunkt im Mozartjahr
Zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart übertrugt ARTE am Freitag, den 27. Januar 2006, 20 Uhr live die Mozart-Jubiläumsgala aus der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Mitwirkende: Daniel Barenboim, Staatskapelle Berlin, Thomas Quasthoff, Sylvia Schwartz und Nikolaj Znaider. Die Sendung ist eine Koproduktion von EuroArts und ZDF. Einer der Kameraleute war Andreas Splett vom ATV-Studio Halle. Weitere Infos über 24 Stunden Mozart: hier
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