Konzert in Pjöngjang – Einblicke in das abgeschottete Land

Die Bilder entstanden zwischen dem 23. und 28. Februar 2008 anläßlich der Konzertreise der New Yorker Philharmoniker in der Hauptstadt von Nordkorea. Der Fotograf Andreas Splett war Kameramann des TV-Teams von EuroArts Music International, das die weltweite TV-Übertragung des Konzertes ermöglichte. Das Team wurde permanent von nordkoreanischen Bewachern begleitet und es wurde versucht, direkten Einfluss auf die Bildinhalte zu nehmen. Zu keinem Zeitpunkt konnte man sich frei bewegen. Die Zugangsstraßen zum Hotel waren durch nordkoreanische Sicherheitskräfte abgeriegelt. Die Transportfahrten des Teams vom Hotel zum Produktionsort und zurück fanden mit erhöhter Geschwindigkeit statt, um unliebsame Bildaufnahmen zu verhindern. Trotzdem gelangen Andreas Splett unter diesen erschwerten Bedingungen einige Einblicke.

Die Konzertübertragung der New York Philharmonic am 26. Februar 2008 in Pjöngjang war die erste weltweite Live-Übertragung eines klassischen Konzerts aus Nordkorea. Das historische Konzert war live im TV in Nord- und Südkorea, China, den USA, Frankreich und Deutschland zu sehen. Zudem übernahmen neun EBU-Mitgliedsländer das Konzert. EBU (European Broadcasting Union) – teilnehmende Länder: Albanien RTV Belgien RTBF Bulgarien BNT Dänemark DR Ungarn MTV Montenegro RTCG Mazedonien MKRTV San Marino SMRTV Schweden SVT

Zwischen den Hochhaussiedlungen in Pjöngjang. Hier wohnen auch Menschen.

Kind aufgenommen außerhalb der offiziellen Protokollstrecke.

Bauruine des 330 Meter hohen Ryugyong Hotels.

ängstlicher Jungen beim Anblick eines europäischen Fotografen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menschenmassen warten an einer Haltestelle. Die elektrischen Obusse fallen permanent wegen technischer Defekte und Stromsperren aus.